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43. Jahrestagung des Bad Wiesseer Kreises
Im Bad Wiesseer Kreis finden sich die Präsidenten und -rektoren deutscher aber auch österreichischer und schweizer Fachhochschulen sowie die Freunde, Förderer und Partner zusammen, um sich zu aktuellen hochschulpolitischen Themen auszutauschen. Namensgeber war der seit langem immer gleiche Tagungsort Bad Wiessee am Tegernsee.
In diesem Jahr stand die Jahrestagung des Bad Wiesseer Kreises unter dem Motto
“Hochschulen im Wettbewerb – Individuelle Profilierung der Hochschulen im
Wissenschaftssystem“. Sie wurde von Professor Micha Teuscher, Sprecher der
Mitgliedergruppe der Fachhochschulen in der HRK und Vizepräsident der HRK,
geleitet.
Vom 6. bis 8. Juni 2013 diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer u. a. über unterschiedliche Optionen der Profilierung der Fachhochschulen. Hierzu zählten fachbezogene, forschungsbezogene, vollfachliche, zielgruppenspezifische, studienmodellbezogene und durch umfassende Internationalität geprägte Ansätze. In sechs den Ansätzen zugeordneten Arbeitsgruppen wurden die unterschiedlichen Profilierungsansätze bearbeitet und anschließend durch deren Moderatoren zusammengefasst. Insbesondere neue Anforderungen (Organisation, Programme, Lehre und Diversität) setzen besondere Akzente.
Eine von Professor Teuscher geleitete Podiumsdiskussion zum Thema „Hochschulen im Wettbewerb – Individuelle Profilierung der Hochschulen im Wissenschaftssystem“ schloss sich an.
Die Forschungsprofilierung der Fachhochschulen bzw. der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften wurde umfangreich thematisiert. Vor allem am Sonnabendvormittag tauschten sich die Kolleginnen und Kollegen zu den Themenfeldern Forschungslandkarte der deutschen Hochschulen, Perspektiven der Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und auch zum Stand und der Entwicklung der HIS GmbH aus.
Prof. Dr. Manfred Krüger, 1. stellvertretender Bundesvorsitzender, vertrat den vhw- Bundesverband in Bad Wiessee.
12. Sitzung des Bundesvorstands in Dresden
Die Elbmetropole Dresden ist immer eine Reise wert. Der Bundesvorstand konnte sich davon überzeugen, wenn auch i. A. viel zu wenig Zeit für die schöne Stadt selbst blieb.
Vom 26. bis 27. April 2013 fand die 12. Sitzung des Bundesvorstandes in Dresden
statt. Unter Leitung des Bundesvorsitzenden Prof. Dr. Josef Arendes informierten sich
die Mitglieder des Bundesvorstands gegenseitig über die jüngsten
hochschulpolitischen und gewerkschaftlichen Ereignisse. Auch die Vorbereitung des
Festaktes zum 40-jährigen Bestehen des Verbandes und die anschließende
Delegiertenversammlung Ende September waren Gegenstand der Sitzung.
Ein immer stärker in den Fokus rückendes Problem sind die Personalstrukturen an
den Hochschulen. Insbesondere die z. T. extrem kurzen Befristungen von
Arbeitsverträgen bei Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern
kann der vhw so nicht zu akzeptieren. Deshalb sucht er konstruktiv nach geeigneten
Lösungen. Das wurde auch in Dresden deutlich gemacht.
Mit Sicht auf die im September 2013 stattfindenden Bundestagswahlen beschloss der
Bundesvorstand wieder so genannte Wahlprüfsteine auszuarbeiten. Hierbei handelt es
sich um einen überschaubaren und zielgerichteten Fragenkatalog, der den
demokratischen Parteien zugehen wird. Die Antworten auf diese Fragen werden den
Verbandsmitgliedern noch vor der Wahl zur Kenntnis gegeben.
In der Sitzung wurden u. a. noch die zukünftige Ereignisse, organisatorische Details und Werbemaßnahmen diskutiert.
Ilona Plath vertritt vhw auf der 10. Frauenpolitischen Fachtagung
Die Wertschärtzung der Tärtigkeiten von Frauen war u. a. ein Thema der am 19.03.2013 durchgefürhrten 10. Frauenpolitischen Fachtagung in Berlin. Den vhw vertrat Ilona Plath (vhw m-v)
Weitere Informationen finden Sie hier.
Fachhochschulen als Innovationsmotor im Wissenschaftssystem
Am 18.03.2013 fand im Berliner Reichstagsgebäude ein Fachkongress mit dem Titel „Fachhochschulen als Innovationsmotor im Wissenschaftssystem“ statt, zu dem die SPD-Bundestagsfraktion eingeladen hatte. Die sich immer stärker verändernde Rolle der Fachhochschulen wurde unter wissenschaftlichem Aspekt bewusst gemacht.
Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB und Sprecher der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung begrüßte und eröffnete diese Veranstaltung. Das Impulsreferat von Prof. Dr. Wolfgang Marquardt als Vorsitzender des Wissenschaftsrates lautete: „Rolle der Fachhochschulen im Wissenschaftssystem“. Prof. Dr. Micha Teuscher, Sprecher der Fachhochschulen in der HRK, ging in seinem anschließenden Vortrag auf die „Fachhochschulen als Innovationsmotor“ ein.
Eine erste Podiumsdiskussion zum Thema „Situation der Studierenden und der Lehre an Fachhochschulen“ mit Vertretern aus unterschiedlichen Bereichen schloss sich an.
Nach der Pause folgte die zweite Podiumsdiskussion. Die immer stärker werdende „Forschung an Fachhochschulen“ war nun Gegenstand des Kongresses.
Das Schlusswort ürbernahm René Rörspel, MdB und stellvertretender forschungspolitischer Sprecher der Faktion.
Sitzung des geschäftsführenden Bundesvorstands
Turnusmäßig trafen sich die Mitglieder des geschäftsführenden Bundesvorstands am 16. Februar 2013 in Mainz. Sie sprachen insbesondere über Organisationsfragen des vhw, den Stand der Reform der W-Besoldung in den einzelnen Bundesländern und die Entwicklung der Lehraufträge an den Hochschulen. Die Vorbereitungen der nächsten Bundesvorstandssitzung des vhw am 26. und 27. April 2013 in Dresden und des 40igsten Geburtstages des vhw mit anschließender Vertreterversammlung am 27. und 28. September 2013 in Berlin waren ebenfalls Gegenstand dieser Sitzung.
Einspruch gegen die Höhe der W-Besoldung?
Am 14.02.2012 hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) die W2-Besoldung des Landes Hessen für verfassungswidrig erklärt und das Land zu einer dem Grundgesetz entsprechenden Besoldungsgesetzgebung bis zum 1.1.2013 aufgefordert. Streng genommen trifft das nur für Hessen zu.
Man kann aber davon ausgehen, dass die übrigen Bundesländer ebenfalls handeln sollten, wenn sie nicht ein ähnliches Urteil des BVerfG riskieren möchten.
Um eventuelle Ansprüche auf eine gesetzeskonforme Besoldung insbesondere nach W2 für das Jahr 2012 zu sichern, empfiehlt der vhw, noch in diesem Jahr Einspruch gegen die Besoldung einzulegen. Ein Muster für einen solchen Widerspruch hat der Deutsche Hochschulverband (DHV) erarbeitet, an dem sich auch der vhw orientiert. Fragen Sie ggf. bei Ihrem Landesverband nach. Nach Auffassung des vhw sollten Sie im Falle eines Widerspruchs das Verfahren ruhend stellen, falls der Dienstherr nicht gleich darüber entscheiden kann. Im Ablehnungsfalle des Widerspruchs bliebe nur der Gang zum Gericht.
Nach W2 besoldete Professorinnen und Professoren haben also nur noch wenige Tage Zeit, wenn Sie auch für 2012 ggf. ihre Rechte auf eine höhere Besoldung geltend machen möchten.